Chronik der Sektion Leichtathletik
Eine Reise von den Anfängen im Jahr 1946 bis zu den größten nationalen und internationalen Erfolgen der Union Neuhofen Leichtathletik.
Die frühen Jahre (1946 – 1957)
- 1946: Gründung der UNION Neuhofen.
- 1957: Gründung der Sektion Leichtathletik unter Josef Huber und Josef Kaplinger. Staatsmeister (Franz Ratzer) und Landesmeister (Bruno Gruber, Josef Kaplinger) konnte die Sektion bereits in den ersten Jahren stellen. Die Sektion löste sich aber nach einigen Jahren wieder auf.
Wiederaufbau und Infrastruktur (1973 – 1990)
- 1973: Neugründung unter Gerhard Biebl, der die Geschicke der Sektion seitdem maßgeblich beeinflusst. Im selben Jahr erfolgte die Sanierung der Leichtathletik-Anlage (Aschenbahn) durch die Mitglieder, damit die Anlage wettkampfgerecht wird.
- 1979: Einführung des „Neuhofner Cuplaufes“ als Geländelaufserie im Wimmerwald. Der Cuplauf wird in späteren Jahren im Bereich der Sportanlage durchgeführt.
- 1989: Errichtung der Kunststoffanlage und der Sportanlagengebäude inkl. Tribüne.
- 1990: Erstmalige Veranstaltung des Kremstal-Laufs.
Fokus auf Leistungssport und Nachwuchs (1996 – Heute)
- 1996: Eugen Sorg gehört zur österreichischen Laufspitze.
- 1997: Gabi Zeintl intensiviert die Nachwuchsarbeit – die Basis für große Erfolge der Sektion Leichtathletik.
- 1998 & 1999: Franz Ratzer wird erstmals Weltmeister im Wurf-Mehrkampf der Masters. 1999 wird sein erfolgreichstes Jahr (Weltmeister, 5 Weltbestleistungen, 4-facher Staatsmeister). Er erhält dafür den Ehrenring der Gemeinde Neuhofen.
- 2001 & 2002: Die Nachwuchsarbeit trägt Früchte. 2. Platz in der Cup-Wertung des ÖLV (Schüler). Es hagelt Podestplätze bei Landes- und Staatsmeisterschaften in den Schüler- und Jugendklassen.
- 2003 – 2005: Die Ära von Michael Mölschl. Er qualifiziert sich für die Jugend-WM in Kanada (2003) und erringt 41 Meistertitel (2003/04). 2005 nimmt er an der EM teil, wird 10-facher Meister und sammelt 7111 Punkte im Zehnkampf. Lisa Zeintl wird zur Jugend-Olympiade im Stabhochsprung nominiert.
- 2006: Franz Ratzer wird neuerlich Weltmeister mit dem Diskus in der Mastersklasse.
- 2010: Günther Weidlinger wird Mitglied der Sektion Leichtathletik und erreicht in Frankfurt das Olympia-Limit mit einer Zeit von 2:14:05.
Prägende Köpfe & Athleten (Österreichische Spitze)
Günter Weidlinger
Seit 2010 Mitglied der Union Neuhofen. Derzeit Rekordhalter aller österreichischen Rekorde ab 1500m und damit erfolgreichster Leichtathlet Österreichs aller Zeiten.
Auszug seiner Bestleistungen: 10.000m (27:36,46), Halbmarathon (1:01:42), Marathon (2:10:47).
Michael Mölschl
Als Mehrkämpfer mit besonderem Talent für den Weitsprung (7,67m) hat Michael etwa 43 österreichische Meistertitel erreicht. Internationale Erfolge (Jugend WM, Junioren WM, Europacup) machten ihn zu einem der größten Hoffnungsträger der Leichtathletik Österreichs.
Eugen Sorg & Franz Ratzer
Eugen Sorg: Gehörte Mitte der 90er Jahre zu den Spitzenläufern in Österreich (Spezialität Cross-Lauf). Bestleistung u.a. 1:05:38 im Halbmarathon.
Franz Ratzer: Mehrfacher Weltmeister der Mastersklassen und Inhaber von Weltbestleistungen (Kugel, Diskus, Werfer-Fünfkampf). Als Trainer formte er unzählige Talente bis zum Staatsmeister.
Sektionsleiter Historie
| 1973 – 1993 | Gerhard Biebl |
| 1994 – 1996 | Franz Ratzer |
| 1997 – 2002 | Wolfgang Schirl |
| 2003 – 2008 | Gerhard Biebl |
| 2009 – 2012 | Friedrich Raxendorfer |
| 2013 – Heute | Wolfgang Schirl |
