Schachlicher Vollbetrieb im kl. Sparkassensaal

Samstag, 6. Dezember 2025

Die zwei Jugendmannschaften Neuhofen 4 und Neuhofen 5 absolvierten ein Heimspiel – also Vollbetrieb im kleinen Sparkassensaal mit einigen Zuschauern.
Leider hatte Markus Pech mit der ÖBB und konnte seine Mannschaft nicht selbst betreuen und unterstützen. Ich habe diese Aufgabe dann übernommen.

Neuhofen 4 spielte gegen Ansfelden 2

 

Man war gewarnt, denn vor zwei Wochen hatte Neuhofen 5 bereits gegen Ansfelden verloren.

Benedikt spielte auf Brett 1 gegen einen starken Gegner. Er wählte eine Variante, die sein Gegner gut kannte, und spielte anschließend ein paar ungenaue Züge. Der schwarze Angriff war stark und gefährlich, kostete bald Material und schließlich auch die Partie.

Maximilian M. spielte auf Brett 2 mit Schwarz. Er spielte sehr aktiv und hatte bald einen gefährlich aussehenden Bauern auf b3. Allerdings vergaß er, seinen König in Sicherheit zu bringen, sodass dieser lange in der Mitte blieb. Der Bauer auf b3 war nicht zu halten, und Maximilian musste mit einem Bauern weniger auskommen. Weiß konnte aktiver spielen, aber Maximilian hielt dagegen und entwickelte Gegenspiel. Beide Spieler brachten einen Bauern auf die gegnerische Seite. Es entstand ein Damenendspiel, das remisverdächtigwar. Leider spielte er etwas zu schnell und musste schließlich doch eine Niederlage akzeptieren.

Maximilian B. spielte auf Brett 3 mit Weiß. Er kombinierte sehr kreativ und gewann einen Bauern. Er setzte gut fort und fand einen sehr schönen Zug mit einem Zwischenschach, das seinen Gegner überraschte. Zwar gewann er damit kein Material, doch der Gegner war frustriert. Maximilian plante ein Turmopfer für einen vielversprechenden Angriff. Sein Gegner traute dem nicht und nahm den Turm nicht – aber der Angriff kam trotzdem, und Maximilian gewann eine sehr schöne Partie.

Felix spielte auf Brett 4 und spiegelte lange die Züge seines Gegners. Das ist immer gefährlich, weil man dabei einen Zug hinterherhinkt. Leider fand er nicht die richtigen Fortsetzungen, Weiß bekam einen starken Angriff, der erst Material und später die Partie kostete.
Damit eine 1:3-Niederlage gegen einen starken Gegner.

Neuhofen 5 spielte gegen Steyr 3.

Hannes spielte auf Brett 1 mit Weiß eine starke Partie. Er bekam einen dominanten Springer auf e5 und kontrollierte damit das Brett. Auch nach Vereinfachungen behielt er aktiveres Spiel und Druck. Er lehnte ein Remisangebot ab, schätzte die Stellung richtig ein und gewann das Turmendspiel souverän.

Raphael spielte auf Brett 2 ebenfalls eine schöne Partie und baute einen vielversprechenden Angriff auf. Leider übersah er ein Schach seines Gegners, woraufhin ein Damentausch erzwungen wurde und sein Angriff verpuffte. Auch hier entstand ein Turmendspiel, das bei genauem Spiel wohl remis gewesen wäre. Leider unterliefen Raphael einige ungenaue Züge, und er verlor die Partie.

Kilian spielte auf Brett 3 eine gute Partie. Er hatte stets leichten Vorteil und hielt diesen bis ins Endspiel. Leider war der Vorteil nicht groß genug, sodass die Partie remis endete – aber ein Plus-Remis für Kilian.

Christoph spielte auf Brett 4 mit Schwarz eine spannende und komplizierte Partie. Einmal lang und einmal kurz rochiert führte auf beiden Seiten zu Bauernstürmen. Weiß griff gefährlich an und gewann einen Bauern, doch auch Christoph erzeugte Gegenspiel auf der anderen Seite. Es wurde viel getauscht, und beide Seiten versuchten, einen Freibauern zur Umwandlung zu bringen. Weiß war schließlich schneller und konnte mit einer Dame mehr die Partie entscheiden.

Damit eine knappe 1,5:2,5-Niederlage.

Am 17. Januar geht es weiter mit Auswärtsspielen gegen Steyr und St. Valentin 4. Für Neuhofen 5 bedeutet das ein Antreten im neuen Jahr gegen die Nummer 1 der Tabelle – sicher keine einfache Aufgabe, aber bestimmt wieder mit interessanten Partien. Neuhofen 4 kann gleichzeitig zeigen, was sie gegen Steyr 3 erreichen können.

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Gerhard Bakun

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